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Rotlichttherapie und EMF-Strahlung: Ist sie wirklich so sicher, wie Sie denken?
Wilma erklärt:
Rotlichttherapie und EMF: Wie funktioniert sie eigentlich?
Rotlichttherapiegeräte nutzen elektronische Komponenten, um therapeutische Wellenlängen von rotem und nahinfrarotem Licht zu erzeugen. Die gesundheitlichen Vorteile davon sind in der wissenschaftlichen Literatur gut belegt, und weltweit erfahren Tausende von Nutzern Verbesserungen bei Hautproblemen, Muskelregeneration, Energie oder Schlaf.
Genau wie andere elektronische Geräte in Ihrem Zuhause, wie Ihr Telefon, Laptop, Ihre Lampe oder elektrische Zahnbürste, können auch Rotlichttherapiegeräte als Nebenprodukt der Stromversorgung eine geringe Menge elektromagnetischer Strahlung abgeben. Dies wird als EMF bezeichnet, kurz für elektromagnetische Frequenzen, oder genauer gesagt als künstliche EMF, die von moderner Technologie stammt.
Sie benutzen einen Haartrockner, um Ihre Haare zu trocknen, und die EMF bekommen Sie gratis dazu. Nur spricht niemand darüber.
Doch wenn es um ein Produkt für Ihre Gesundheit geht, ist das eine andere Geschichte. Denn wenn Sie Licht bewusst als Heilreiz nutzen, möchten Sie keine schädlichen Nebenwirkungen in Kauf nehmen.
In diesem Blog gehe ich daher der Frage genauer nach: Wie schädlich ist EMF von Rotlichttherapiegeräten wirklich? Und noch wichtiger: Wie können Sie diese Exposition minimieren, ohne die Wirksamkeit des Lichts zu verlieren?
Ist unnatürliche EMF schädlich?
Das ist eine Frage, bei der die Meinungen ziemlich auseinandergehen.
Einerseits gibt es Dutzende von Studien, die zeigen, dass eine langfristige Exposition gegenüber EMF oder elektromagnetischen Feldern biologische Effekte verursachen kann. Andererseits behaupten viele Hersteller, Regierungen und Ärzte, dass diese Strahlung im täglichen Leben keine Gefahr darstellt.
Was ist also wahr?
Ein guter Ausgangspunkt bleibt: Die Dosis macht das Gift. Nicht jeder erlebt direkte Symptome durch EMF, aber das bedeutet nicht, dass es immer harmlos ist. Viele Effekte zeigen sich erst langfristig.
Dennoch gibt es auch Menschen, die sofort etwas bemerken. Sie erleben Symptome, sobald sie sich elektronischen Geräten, WLAN, Bluetooth oder sogar einem Lichttherapiegerät nähern.
Was ist EHS, Elektrohypersensibilität?
Diese Gruppe wird als Menschen mit Elektrohypersensibilität, kurz EHS, bezeichnet.
Häufige Symptome von EHS sind:
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Schwindel
- Gleichgewichtsprobleme
- Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsstörungen
- Chronische Müdigkeit
- Schlechter Schlaf
- Niedergeschlagene oder depressive Gefühle
- Schmerzen und Symptome im Zusammenhang mit Fibromyalgie
Diese Beschwerden sind nicht eingebildet. Wissenschaftler haben gezeigt, dass niederfrequente elektromagnetische Felder, auch bekannt als ELF-EMF, den Zellstoffwechsel und die Gehirnfunktion beeinflussen können.
Eine Studie aus dem Jahr 2021 kommt zu dem Schluss, dass EMF eine Stressreaktion im Gehirn auslöst, die zu Störungen der Gehirnfunktion und des Stoffwechsels beiträgt (Quelle PMC7912337).
Laut einer anderen Veröffentlichung leiden möglicherweise Millionen von Menschen weltweit an EHS. Die Zahl nimmt auch zu, teilweise aufgrund des ständigen Wachstums der drahtlosen Technologie in unserer Umgebung (Quelle PMC7139347).
Darüber hinaus wurde EMF von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als möglicherweise krebserregend, Kategorie 2B, eingestuft, was bedeutet, dass es ausreichende Beweise für einen Zusammenhang mit Krebs bei Menschen oder Tieren gibt (Quelle IARC, Monographie 102).
Warum VIVO EMF ernst nimmt
Da VIVO Geräte für die Gesundheit entwickelt, ist es ihnen wichtig, dies bewusst zu betrachten. Sie nutzen dieses Wissen, damit auch Menschen mit EHS die Rotlichttherapie nutzen können, oder wenn Sie aus anderen Gründen bewusst mit Strahlung umgehen möchten. So ist die Rotlichttherapie für jeden zugänglich.
Was genau ist EMF, und wie hängt dies mit Rotlichttherapiegeräten zusammen?
EMF erklärt: natürlich versus unnatürlich
EMF steht für elektromagnetische Felder, ein breites Spektrum an Strahlung, das überall um uns herum vorhanden ist. Denken Sie an Sonnenlicht, das Erdmagnetfeld, WLAN-Signale, aber auch an die therapeutischen Wellenlängen der Rotlichttherapie. All diese Formen fallen technisch unter EMF.
Innerhalb des elektromagnetischen Spektrums unterscheiden wir unter anderem:
- Radiowellen
- Mikrowellen
- Infrarot
- Sichtbares Licht
- Ultraviolett
- Röntgenstrahlen
- Gammastrahlen
Sonnenlicht enthält zum Beispiel UV, sichtbares Licht und Infrarot. Das therapeutische rote und nahinfrarote Licht, das wir in der Lichttherapie verwenden, ist daher eine natürliche EMF-Quelle, an die sich der menschliche Körper evolutionär angepasst hat.
Was ist nnEMF, und warum ist es potenziell schädlich?
Nicht alle EMF ist natürlich. Nicht-native elektromagnetische Felder, auch bekannt als nicht-native EMF (nnEMF), sind vom Menschen erzeugte Strahlungsformen. Denken Sie an:
- Drahtlose Kommunikation wie WLAN, 4G/5G und Bluetooth
- Elektrizität, wie niederfrequente Felder von Kabeln, Ladegeräten und Motoren
Aus gesundheitlicher Sicht ist der Unterschied relevant: Unser Körper hatte Millionen von Jahren Zeit, sich an natürliche Strahlung anzupassen, ist aber erst seit Kurzem, evolutionär gesehen, nnEMF ausgesetzt.
Manche Menschen sind empfindlich darauf, wie bei der Elektrohypersensibilität (EHS). Deshalb ist es sinnvoll, auch die EMF-Emissionen des Geräts selbst kritisch zu betrachten, wenn es um Rotlichttherapie geht.
Funkfrequenzen (RF) und Rotlichttherapie
HF-Strahlung oder Funkfrequenzen deckt das Spektrum ab, das für die drahtlose Kommunikation verwendet wird, wie WLAN, Bluetooth und Mobilfunknetze.
Die meisten Rotlichttherapiegeräte emittieren keine HF-Strahlung, es sei denn, Bluetooth oder WLAN sind eingebaut. Unsere Geräte enthalten keine drahtlose Kommunikation. Das bedeutet, dass während des Gebrauchs keine HF-EMF freigesetzt wird.
Magnetfelder von Ventilatoren in Lichttherapiegeräten
Magnetfelder entstehen immer dann, wenn elektrischer Strom durch eine Spule oder einen Motor fließt, wie zum Beispiel in Ventilatoren.
Bei leistungsstarken Rotlichttherapiegeräten sind oft Ventilatoren erforderlich, um Wärme abzuleiten. Je höher die Wattleistung und Lichtintensität, desto mehr Kühlung ist erforderlich und desto stärker sind die Ventilatoren. Dies erhöht die Menge an niederfrequenter magnetischer Strahlung um das Gerät herum.
Glücklicherweise nimmt das Magnetfeld mit der Entfernung schnell ab. Deshalb empfehlen wir generell einen Behandlungsabstand von mindestens 20 Zentimetern.
Möchten Sie Ihre Exposition minimieren? Dann wählen Sie ein Gerät ohne Ventilator, wie die BioPhoton-Geräte, oder behandeln Sie aus größerer Entfernung.
Elektrische Felder und die Rolle der Erdung
Elektrische Felder entstehen überall dort, wo Spannung vorhanden ist, zum Beispiel zwischen den positiven und negativen Polen einer Batterie, in Beleuchtungen oder in elektronischen Geräten.
Ein bekanntes Beispiel ist ein statischer Schlag. In der Natur sucht der Blitz das größte negative Potenzial, die Erde, um Spannung abzuleiten.
Ein Rotlichttherapiegerät, das nicht ordnungsgemäß geerdet ist, kann auch ein erhöhtes elektrisches Feld aufweisen. Glücklicherweise lässt sich dies mit einer ordnungsgemäßen Erdung und Abschirmung leicht begrenzen.
Geräte mit einem Metallgehäuse sind automatisch besser gegen elektrische Felder geschützt, insbesondere wenn die Metallteile geerdet sind. Dies ist bei VIVO-Panels Standard.
Leichte Panels mit einem Kunststoffgehäuse, wie der BioPhoton 3.0, sind mit interner Erdung und zusätzlicher Abschirmung ausgestattet. Dadurch bleibt das elektrische Feld auch hier innerhalb sicherer Grenzen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Das elektrische Feld ist höher bei Panels mit Kunststoffgehäuse, die nicht geerdet sind und keine interne Abschirmung enthalten.
Bei VIVO wurde für jeden Gerätetyp der richtige Schutz angewendet, sodass Sie auch bei EMF-Empfindlichkeit sicher behandeln können.
Rotlichttherapie und EMF: Wie schädlich ist es wirklich?
Die Wissenschaft spricht
Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für Gesundheit, vergessen aber oft einen wichtigen Faktor: elektromagnetische Felder. Diese treten auch bei der Rotlichttherapie auf, insbesondere bei leistungsstarken Geräten, die nah am Körper verwendet werden.
Die Frage ist also: Wie harmlos sind diese EMF-Werte wirklich?
Eine systematische Überprüfung, veröffentlicht in Frontiers in Public Health (2025), zeigt, dass praktisch alle Formen von künstlicher EMF biologische Effekte verursachen können. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass es starke Beweise dafür gibt, dass künstliche EMFs, selbst bei niedrigen Umgebungspegeln, lebende Organismen, von Zellen bis hin zu ganzen Körpersystemen, beeinflussen (Front Public Health, 2025 Jun 4;13:1585441).
Frühere Tier- und Zellstudien zeigen auch, dass EMF zu oxidativem Stress führen kann, einer wichtigen Ursache für DNA-Schäden und Entzündungen. Diese Studie kommt zu dem Schluss, dass die Exposition gegenüber EMF oxidativen Stress in verschiedenen Geweben verursacht und auch zu signifikanten Veränderungen der antioxidativen Blutwerte führt (PMC6025786).
Eine weitere Studie, die sich auf Kinder konzentrierte, enthüllte etwas Besorgniserregendes. Kinder, die extrem niederfrequenten Magnetfeldern (ELF MF) ausgesetzt waren, hatten ein erhöhtes Risiko für Kinderleukämie, das mit zunehmender Exposition anstieg (PLOS ONE, 2021).
Schließlich zeigt eine weitere Studie, wie bestimmte EMF-Schwingungen die Funktion von Zellmembranen stören und sogar DNA-Schäden verursachen können. Diese Studie zeigt, dass die Exposition gegenüber EMF tatsächlich zu DNA-Schäden und Gesundheitsproblemen wie Krebs führen kann (Int J Oncol. 2021. DOI:10.3892/ijo.2021.5272).
Diese vier Studien stammen aus verschiedenen Disziplinen, von der Molekularbiologie bis zur Epidemiologie, aber alle weisen in dieselbe Richtung: EMF kann biologische Prozesse stören, selbst bei niedrigen Werten. Dies macht es besonders wichtig, auch bei der Lichttherapie Geräte mit sehr geringen EMF-Emissionen zu wählen.
Fazit
Natürliche Formen elektromagnetischer Strahlung, wie Sonnenlicht, UV und Infrarot, sind essenziell für unsere Gesundheit. Doch in unserer modernen Welt sind wir auch zunehmend unnatürlichen, vom Menschen erzeugten EMF-Quellen ausgesetzt. Und das bleibt nicht ohne Folgen, insbesondere nicht für Menschen, die empfindlich darauf reagieren.
Die Meinungen darüber, was eine sichere Menge an EMF darstellt, gehen auseinander. Selbst eine Exposition, die von offiziellen Stellen als sicher angesehen wird, kann bei empfindlichen Personen, wie Menschen mit Elektrohypersensibilität (EHS), immer noch Symptome verursachen.
Auffällig ist, dass die Zahl der Menschen, die Symptome durch EMF melden, zunimmt. Gleichzeitig wächst die Popularität der Rotlichttherapie. Genau deshalb ist es wichtig, nicht nur die Vorteile des Lichts zu betrachten, sondern auch kritisch gegenüber möglichen Nebenwirkungen von Nebenprodukten, wie der elektromagnetischen Exposition, zu bleiben.
Rotlichttherapie und EMF bei Vivo
Bei Vivo wurden alle Geräte sowohl auf elektrische Felder (V/m) als auch auf magnetische Felder (mG) getestet. Dies stellt sicher, dass Benutzer auch bei kurzen Abständen sicher behandeln können.
Die Vivo Lux Serie ist vollständig aus Metallkomponenten gefertigt und mit Erdung ausgestattet, die das elektrische Feld aktiv ableitet. Bei normalem Gebrauch und dem empfohlenen Behandlungsabstand bleiben auch die Magnetfelder weit innerhalb sicherer Grenzen.
Für den direkten Hautkontakt wurden der Vivo Torch 2.0 und die Vivo Red Light Cap entwickelt. Beide arbeiten ohne Ventilator, was keine zusätzliche EMF bedeutet, und die Cap verfügt über einen externen Adapter, der das elektrische Feld vom Kopf fernhält.
Sind Sie strahlungsempfindlich, oder möchten Sie einfach das Gerät mit den niedrigsten gemessenen EMF-Werten auf dem Markt? Dann sind der BioPhoton 3.0, BioPhoton+ und der BioPhoton Max Bi-Tone die am besten geeigneten Optionen. Diese Geräte sind so konzipiert, dass selbst bei direktem Hautkontakt die gemessenen elektrischen und magnetischen Felder außergewöhnlich niedrig bleiben. Dies macht sie zu den einzigen in der EU erhältlichen Panels für den Hautkontakt.
Fragen Sie nach den EMF-Werten Ihres Rotlichttherapiegeräts
Es gibt eine wachsende Nachfrage nach Transparenz bezüglich der EMF-Emissionen in der Lichttherapie. Eine gute Entwicklung, aber Vorsicht: Der Abstand, in dem die Messung vorgenommen wird, macht einen großen Unterschied.
Bekanntlich nimmt EMF mit der Entfernung schnell ab. Einige Hersteller messen in 50 oder 100 Zentimetern Entfernung, wo EMF natürlich niedrig oder sogar unmessbar ist. Aber das ist nicht der Abstand, in dem Sie das Gerät behandeln oder bedienen.
Der therapeutische Abstand liegt oft zwischen 0 und 30 Zentimetern. Nur Messungen, die in diesem Abstand vorgenommen werden, geben ein realistisches Bild Ihrer Exposition.
Hier werden die EMF-Werte des BioPhoton 3.0 mit dem Trifield TF2 und dem ME3030B in 0 cm Abstand gemessen
Unsicher? Fragen Sie immer den Hersteller nach den Messwerten. Und prüfen Sie, ob diese in dem Abstand gemessen wurden, in dem Sie tatsächlich behandeln.
Zum Abschluss
Rotlichttherapie bietet starke Vorteile für Haut, Muskeln, Energie und Erholung. Aber EMF ist Teil moderner Elektronik und somit auch Teil von Lichtgeräten. Deshalb ist es wichtig, bewusst damit umzugehen.
Besonders Menschen mit EHS oder jeder, der bewusst ein gesundes Lebensumfeld wählt, täte gut daran, ein Gerät mit sehr niedrigen EMF-Werten zu wählen.
Achten Sie auf Behauptungen wie „0 EMF“ oder „strahlungsfrei“. Genau wie bei einem Mobiltelefon: In einem Meter Entfernung messen Sie vielleicht nichts, aber das ist nicht der Abstand, in dem Sie das Gerät verwenden.
Fragen Sie also immer:
- Wie viel elektrisches Feld (V/m) emittiert das Gerät?
- Wie viel magnetisches Feld (mG) ist vorhanden?
- In welchem Abstand wurden diese Werte gemessen?
Gerne helfe ich Ihnen weiter, mit transparenten Informationen zu Erdung, Kühlung, Materialwahl und Messungen. Damit Sie eine verantwortungsvolle Wahl für ein Gerät treffen können, das zu Ihrem Körper, Lebensstil und Ihrer Empfindlichkeit passt.






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